In der jetzigen Zeit ist es umso wichtiger, dass wir alle zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Das haben auch die Profis vom FC Basel erkannt und spenden nun 20 Prozent des eigenen Gehalts, um gegen die Corona-Pandemie anzukämpfen.

Das Coronavirus schlug ein wie eine Bombe und beeinflusst den Großteil der aktuellen Sportarten. Darunter auch den Schweizer Fussball, denn momentan sind die Spieler vom FC Basel zu einer Zwangspause verpflichtet worden. Kein Rennen über den Platz mehr, sondern stattdessen gemütlich zu Hause vor dem Fernseher sitzen. Dennoch kamen einige Gerüchte auf, dass die Profi-Spieler während ihrer Zwangspause nicht auf ihr Gehalt verzichten wollten. Gegen diese Vorwürfe wehrte sich der FC Basel vehement. So in einer Instagram-Story des früheren Mainzer Bundesliga-Profis Fabian Frei zu hören: „Es entspricht nicht der Wahrheit, dass die Mannschaft nicht bereit wäre, einen Teil des eigenen Lohns abzugeben.“

Weiter erzählt er, dass die Fußballer im vergangenen Monat mindestens 20 Prozent des eigenen Gehalts gespendet haben, natürlich für wohltätige Zwecke. Die Absicht dahinter war vorrangig das Geld dort einzusetzen, wo die Corona-Problematik am größten ist. Doch das war noch nicht alles, nach dem 31-Jährigen Frei. Er gab weiterhin an, dass die Spieler der ersten Mannschaft dazu bereit seien, auch in den nächsten Monaten auf einen Teil ihres Lohns zu verzichten. Es gibt jedoch eine Voraussetzung dafür: Die Spieler wollen wissen, wohin das Geld fließt und wofür es im Anschluss eingesetzt wird.

Wie es zu der Debatte kam? Im vergangenen Monat wurde eine Meldung laut, dass die Spieler eine vorgeschlagene Lohnreduzierung der Klubleitung abgelehnt hätten. Die Leitung hat dabei einen Verzicht von 17,5 Prozent des aktuellen Jahresgehalts vorgeschlagen. Das würde zu einem Lohnverzicht von insgesamt 70 Prozent in den Monaten April, Mai und Juni führen. Nun tun die Spieler aber dennoch etwas Gutes mit ihrem Geld und helfen sogar noch anderen.